Saatgut ist die Basis für Landwirtschaft und Ernährung. Eine gentechnikfreie Landwirtschaft braucht gentechnikfreies Saatgut:
Die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit setzt sich zum Ziel, Saatgut ohne Gentechnik heute und in Zukunft zu sichern.

 

stop the crop


Informationen

Zum Start der 13. Biodiversitätskonferenz vom 4. bis 17. Dezember in Mexiko

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Forderung nach „Gen-Drive“ Moratorium und wirksamen Maßnahmen gegen unkontrollierte Ausbreitung von GVOs

4. Dezember 2016: Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks spricht sich gegen die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen aus, die mit einem „Gene-Drive“ ausgestattet sind. „Ich teile Ihre Bedenken, dass ,Gene-Drive‘ erhebliche Auswirkungen auf die Ökosysteme haben kann und dass daher insbesondere Vorsicht bei der Forschung und Risikobewertung walten sollte. Eine Freisetzung von Organismen, bei denen ,Gene-Drive‘ verwendet wird, halte ich aus ökologischer Sicht zurzeit für nicht vertretbar,“ positioniert sich die Ministerin im Vorfeld zur 13. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die biologische Vielfalt, die vom 4. bis 17. Dezember in Mexiko stattfinden wird.

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Gesetzentwurf zur Umsetzung der Opt-Out-Regelung

IG Saatgut und andere NGOs warnen vor einem Gentechnik-Flickenteppich

UPDATE 2. Dezember 2016: Die SPD-Fraktion im Bundestag will den Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Gentechnikgesetz in der aktuellen Form nicht mittragen. Die Regelungen seien „kompliziert, zeitaufwändig und störanfällig“, kritisierte die SPD-Abgeordnete Elvira Drobinski-Weiß bei der ersten Lesung des Entwurfs im Bundestag am 2. Dezember. Auch VertreterInnen von Linken und Grünen halten den Entwurf für ungeeignet, für das angestrebte bundesweite Anbauverbot von Gentech-Pflanzen (GVO) zu sorgen. Das Gesetz, das die große Koalition im Frühjahr 2017 verabschieden will, wurde zur weiteren Beratung an die Ausschüsse verwiesen.

» Mehr Informationen beim Informationsdienst Gentechnik

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat einen neuen Gesetzentwurf zur nationalen Umsetzung von Gentechnik-Anbauverboten (Opt-Out) vorgelegt. Der Entwurf bleibt weit hinter den Möglichkeiten der EU-Freisetzungsrichtlinie, die er umsetzen soll, zurück, und macht in Deutschland einen Flickenteppich an unterschiedlichen Regelungen für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in den verschiedenen Bundesländern wahrscheinlich. Für flächendeckende, bundesweite Verbote des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen in Deutschland, die für den Schutz der gentechnikfreien Saatguterzeugung notwendig sind, werden mit dem Entwurf zu hohe Hürden aufgestellt.

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Gentechnikfreie Saatgutarbeit dauerhaft sichern

Saatgut sichern - Schwellenwerte verhindern

Versteckte Gentechnik im Saatgut?

Industrievertreter fordern seit langem, dass in der EU die Kennzeichnung für zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Saatgut aufgeweicht und das absolute Verbot nicht-zugelassener GVO im Saatgut aufgehoben werden. In der Vergangenheit scheiterten Pläne der EU-Kommission, diese Industriewünsche zu erfüllen. Wagt sie einen neuen Anlauf? Ein Bericht der IG Saatgut zu den Folgen zeigt, wie wichtig Widerstand gegen diese Pläne ist.

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»   Protecting Seed against GM Contamination (Englische Zusammenfassung)

EU-Ministerrat berät über Patente auf Pflanzen und Tiere

Campact Kampagne

EU-Kommission, Parlament und mehrere Mitgliedsländer drängen auf Verbot von Patenten auf konventionelle Züchtung

Auf seinem Treffen am 28. und 29. November in Brüssel hat sich der EU-Ministerrat für Wettbewerbsfähigkeit mit dem Problem von Patenten auf Pflanzen und Tiere befasst. Das Europäische Patentamt (EPA) erteilt weiterhin Patente auf Pflanzen wie Tomaten und Brokkoli, obwohl diese ohne Gentechnik gezüchtet wurden. Dabei beruft sich das Amt auf eine EU-Richtlinie. Jüngst hat die EU-Kommission aber klargestellt, dass die EU keine Patente auf konventionelle Züchtung erlaubt. Im EU-Ministerrat wurde jetzt das weitere Vorgehen beraten. Um Patente wie die auf Brokkoli und Tomate in Zukunft zu verhindern, müssten die EU-Mitgliedsländer eine Initiative am Europäischen Patentamt starten.
In Deutschland hatte ein Kampagnenbündnis die Bundesregierung und den zuständigen Justizminister Heiko Maas aufgefordert, aktiv zu werden, um Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere künftig zu zu verbieten. Dafür wurden bereits etwa 600.000 Unterschriften gesammelt. Zum Bündnis gehören u.a. Campact, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das Food First Information and Action Network (FIAN), die IG Saatgut und „Keine Patente auf Saatgut!“

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Aktuelle Meldungen finden Sie unter: Informationsdienst Gentechnik

 
 
 
Kein Patent auf Leben - Studie /klein
 

Wie sich Patente auf Pflanzen auswirken …
Informationen zur Studie

Durch GVO bereits bedrohte Kulturpflanzen:

Paprika

Paprika

Versuche mit Gentech-Paprika sind aus den USA und China bekannt.

Webseite zuletzt aktualisiert
am 06 Dec 2016