Saatgut ist die Basis für Landwirtschaft und Ernährung. Eine gentechnikfreie Landwirtschaft braucht gentechnikfreies Saatgut:
Die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit setzt sich zum Ziel, Saatgut ohne Gentechnik heute und in Zukunft zu sichern.

 

stop the crop


Informationen

Saatgutuntersuchungen auf GVO

"Jede Verunreinigung mit Gentechnik bedeutet Risiken"

Null von 334 Proben waren letztes Jahr positiv – das getestete Raps-Saatgut ist in Deutschland damit zum zweiten Mal in Folge gentechnikfrei, so Greenpeace und Bioland. Die Umweltschutzorganisation und der Öko-Anbauverband haben Berichte der Behörden ausgewertet. Auch bei Mais gingen die Verunreinigungen zurück, nur bei 1,6% wurden die Tester fündig. Deshalb könne die bislang gültige Nulltoleranz-Regelung für Gentechnik im Saatgut aufrecht erhalten werden, so die Schlussfolgerung.

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"Low level presence" für GVO in der Saat?

Saatgut sichern - Schwellenwerte verhindern

Bericht zu möglichen Folgen von GVO Verunreinigungen im Saatgut

Die EU Kommission arbeitet an einer Verordnung für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Saatgut. Niedrige GVO-Vorkommen (LLP = Low Level Presence) könnten danach systematisch behördliche Kontrollen passieren. Die IG Saatgut hat einen Bericht zu möglichen Folgen erstellt, mit einem Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er zeigt wie wichtig Widerstand gegen diese Pläne ist.

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Patente und Biopiraterie

Tomaten-Patent

Einspruch gegen neues Tomaten-Patent von Monsanto

VertreterInnen der internationalen Koalition von “Keine Patente auf Saatgut!” aus Deutschland, Frankreich und Spanien sowie die IG Saatgut haben am 30. Mai einen Einspruch gegen ein europäisches Patent auf Tomaten des Monsanto-Konzerns eingelegt (EP 1812575). Das Patent beansprucht Tomaten, die eine natürliche Resistenz gegen die Grauschimmelfäule (Botrytis) aufweisen. Diese Resistenz wurde in Tomaten gefunden, die aus der internationalen Genbank in Gatersleben stammen. Die Tomaten, von denen bereits bekannt war, dass sie diese Resistenz aufweisen, wurden lediglich mit anderen Tomaten gekreuzt. Um das Patent “erfinderisch” wirken zu lassen, hat Monsanto die Ansprüche so formuliert, als ob es sich hier um den Einsatz eines gentechnischen Verfahrens handele.

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Internationaler Aufruf

Stoppt die unkontrollierte Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen!

Laut Testbiotech konnten bisher weder der Aufruf des Bündnisses von 35 Organisationen (zu dem auch die IG Saatgut gehört) noch mehrfache Appelle an die Bundesminister Barbara Hendricks (Umwelt) und Christian Schmidt (Landwirtschaft) die Bundesregierung dazu bewegen, sich für klare internationale Regelungen gegen die unkontrollierte Ausbreitung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) einzusetzen. Damit fährt Deutschland ohne klares Mandat oder Vorschläge zum Stopp von GVO-Verunreinigungen zur entscheidenden UN-Konferenz zum „Cartagena Protokoll“ nach Südkorea. Dort wird ab dem 29.09. verhandelt, wie ungewollte grenzüberschreitende Verbreitungen von GV-Organismen rechtlich geregelt werden können.

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Aktuelle Meldungen finden Sie unter: Informationsdienst Gentechnik

 
 
 
Kein Patent auf Leben - Studie /klein
 

Wie sich Patente auf Pflanzen auswirken …
Informationen zur Studie

Durch GVO bereits bedrohte Kulturpflanzen:

Paprika

Paprika

Versuche mit Gentech-Paprika sind aus den USA und China bekannt.

Webseite zuletzt aktualisiert
am 04 Oct 2014