Saatgut ist die Basis für Landwirtschaft und Ernährung. Eine gentechnikfreie Landwirtschaft braucht gentechnikfreies Saatgut:
Die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit setzt sich zum Ziel, Saatgut ohne Gentechnik heute und in Zukunft zu sichern.

 

stop the crop


Informationen

Nationale Anbauverbote

Kompromiss zu Opt Out in Brüssel

In Brüssel haben sich Vertreter der nationalen Regierungen und des EU-Parlaments am 03. Dezember auf einen Kompromiss zum sogenannten Opt-Out verständigt. Je nach politischer Couleur fallen die Reaktionen unterschiedlich aus: „ein historischer Moment“, meint eine Konservative. „Diese Einigung verhindert das Schlimmste“, sagt ein Grüner. Die Beteiligung von Konzernen am Verfahren, das zu einem Verbot von Gentechnik-Anbau führen kann, wird nicht komplett gestrichen – sie soll aber auch vermieden werden können.

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Einspruch gegen neues Sojabohnen-Patent von Monsanto

Sojabohnen

Genetische Vielfalt = Privateigentum von Monsanto?

Mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen – darunter die Erklärung von Bern sowie Arche Noah – haben Einspruch gegen ein Patent eingelegt, das dem US-Konzern Monsanto im Februar vom Europäischen Patentamt (EPA) in München erteilt wurde. Monsanto beansprucht darin DNA-Sequenzen aus Sojapflanzen – obwohl der Konzern sie nur in der Natur entdeckt hat.

Das Patent erstreckt sich auf eine Auswahl von Sojabohnen, die an unterschiedliche Klimazonen angepasst sind. Nach dem Wortlaut des Patents wurden mehr als 250 Pflanzen von „exotischen“ Arten, die mit Sojabohnen verwandt sind, hinsichtlich ihrer genetischen Variationen getestet, die mit der Anpassung an Klima und Erntezeitpunkt in Zusammenhang stehen. Betroffen sind wilde und kultivierte Arten aus Asien und Australien. Im Patent beansprucht Monsanto die Verwendung von Hunderten DNA-Sequenzen, die der natürlichen genetischen Vielfalt der Pflanzen entspringen. Das Patent wurde auch in anderen Regionen wie den USA, Kanada, China und Süd-Afrika angemeldet, es wurde zuerst am EPA erteilt, seit September gilt es auch in den USA.

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Keine neuen gentechnischen Verfahren in der Landwirtschaft

Verbände warnen vor Gentechnik durch die Hintertür

05. November 2014: Verschiedene Verbände aus den Bereichen Umwelt- und Verbraucherschutz, Saatgut und Landwirtschaft – darunter die IG Saatgut – veröffentlichen heute eine gemeinsame Stellungnahme zum Thema neue Gentechnik-Verfahren. Sie warnen vor der Einführung gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere in der Landwirtschaft, die weder auf Risiken untersucht noch gekennzeichnet werden. Die Verbände veröffentlichen ihre Position anlässlich einer Tagung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), die am 5. und 6. November 2014 in Berlin stattfindet und auf der die neuen Technologien vorgestellt werden. Wissenschaftler, Industrie und Behörden beraten über die mit der Einführung der neuen Techniken verbundenen Herausforderungen.

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"Low level presence" für GVO in der Saat?

Saatgut sichern - Schwellenwerte verhindern

Bericht zu möglichen Folgen von GVO Verunreinigungen im Saatgut

Die EU Kommission arbeitet an einer Verordnung für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Saatgut. Niedrige GVO-Vorkommen (LLP = Low Level Presence) könnten danach systematisch behördliche Kontrollen passieren. Die IG Saatgut hat einen Bericht zu möglichen Folgen erstellt, mit einem Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er zeigt wie wichtig Widerstand gegen diese Pläne ist.

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»   Protecting the seed (Summary)

Patente und Biopiraterie

Tomaten-Patent

Einspruch gegen neues Tomaten-Patent von Monsanto

VertreterInnen der internationalen Koalition von “Keine Patente auf Saatgut!” aus Deutschland, Frankreich und Spanien sowie die IG Saatgut haben am 30. Mai einen Einspruch gegen ein europäisches Patent auf Tomaten des Monsanto-Konzerns eingelegt (EP 1812575). Das Patent beansprucht Tomaten, die eine natürliche Resistenz gegen die Grauschimmelfäule (Botrytis) aufweisen. Diese Resistenz wurde in Tomaten gefunden, die aus der internationalen Genbank in Gatersleben stammen. Die Tomaten, von denen bereits bekannt war, dass sie diese Resistenz aufweisen, wurden lediglich mit anderen Tomaten gekreuzt. Um das Patent “erfinderisch” wirken zu lassen, hat Monsanto die Ansprüche so formuliert, als ob es sich hier um den Einsatz eines gentechnischen Verfahrens handele.

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Aktuelle Meldungen finden Sie unter: Informationsdienst Gentechnik

 
 
 
Kein Patent auf Leben - Studie /klein
 

Wie sich Patente auf Pflanzen auswirken …
Informationen zur Studie

Durch GVO bereits bedrohte Kulturpflanzen:

Mais Bild2

Mais

In Chile kontaminiert gentechnisch verändertes Maissaatgut, das für den Export vermehrt wird, konventionelle Maisfelder.

Webseite zuletzt aktualisiert
am 04 Dec 2014