Saatgut bildet die Grundlage unserer Landwirtschaft und Ernährung. Eine gentechnikfreie Landwirtschaft braucht gentechnikfreies Saatgut.

Die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut) hat sich zum Ziel gesetzt, Saatgut ohne Gentechnik heute und in Zukunft zu sichern.

 

Informationen

Saatgutmonitoring der Bundesländer

Nulltoleranz in künftigem Koalitionsvertrag verankern - Gentechnikfreiheit weiter sichern!

Die aktuelle Saatgutauswertung von Greenpeace, Bioland und IG Saatgut bringt erfreuliche Ergebnisse: Alle Raps- und Maissaatgutproben waren 2017 frei von Gentechnik. Nur eine einzige Verunreinigung mit GVO wurde 2017 in Sachsen bei Sojabohnen festgestellt, die betroffene Partie kam nicht auf den Markt. Greenpeace, Bioland und die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut) fordern die künftige Bundesregierung auf, im Koalitionsvertrag ein klares Bekenntnis zur Nulltoleranz für Gentechnik im Saatgut sowie für eine rechtliche Regulierung der neuen gentechnischen Verfahren wir CRISPR-Cas nach Gentechnikrecht zu verankern.

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Aktion FOODprint von Rapunzel

Logo Foodprint

Gentechnikfreie Saatgutvielfalt erhalten

Rapunzel hat mit vielen Unterstützern Ende September die Initiative FOODprint ins Leben gerufen. Warum? Die Verfahren der neuen Gentechnik – auch Genome Editing genannt – drängen auf den Markt. Erste Produkte sind für 2021 angekündigt. Diese Verfahren werden aber bisher nicht gesetzlich geregelt. Deswegen fordern alle FOODprint Unterstützer, darunter auch die IG Saatgut, AbL, Demeter, Naturland, Bioland und BÖLW die Politik dazu auf, aktiv zu werden. Neue Gentechnik-Verfahren müssen reguliert, einer Risikobewertung unterzogen und deren Produkte eindeutig gekennzeichnet werden.

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Neue Gentechnik-Verfahren als Gentechnik regulieren

Gesellschaftliche Debatte führen statt Aushöhlung des EU-Rechts forcieren

Aus aktuellem Anlass fordern die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Bioverbände Bioland und Demeter, der BUND, das Gen-ethische Netzwerk und die IG-Saatgut von der Bundesregierung, sich für eine strikte Regulierung neuer Gentechnik-Verfahren nach Gentechnikrecht einzusetzen. Erst in der ver­gan­genen Woche war ein Vorschlag der niederländischen Regierung bekannt geworden, der die aktuelle Diskussion um die neuen Gentechnik-Verfahren in der EU erneut anheizt. Das Bundes­landwirtschafts­ministerium bietet unterdessen einen „Dialog“-Prozess an – ihrem Anspruch, offen und transparent zu sein, sind die Veranstalter jedoch in keiner Weise gerecht geworden.

„Die niederländische Regierung will, dass Pflanzen, die mit den neuen Gentechnik-Verfahren hergestellt wurden, am Ende aber keine „Fremd“-DNA mehr enthalten, als genauso sicher eingestuft werden, wie konventionelle Züchtungen. Deshalb sollen sie von der EU-Gentechnik-Regulierung ausgenommen werden. Diesen Versuch jetzt schnell Pflöcke einzuschlagen und den neuen Gentechnik-Verfahren die Tore zu öffnen, weisen wir aus wissenschaftlichen, juristischen und politischen Gründen entschieden zurück. Das Vorsorgeprinzip ist zu stärken und die neuen Gentechnik-Verfahren gehören auf den Prüfstand“, so Annemarie Volling von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V.

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Keine Lösung bei Patenten auf Pflanzen und Tiere

Trotz Verschärfung der Verbote: Konventionelle Züchtung wird auch in Zukunft patentiert

Die 38 Vertragsstaaten des Europäischen Patentamts (EPA) haben bei ihrer Sitzung in Den Haag am 29. Juni beschlossen, die Patentverbote im Bereich der Pflanzen- und Tierzucht zu verschärfen. Gleichzeitig wurden aber neue Schlupflöcher geschaffen, um die Verbote zu umgehen. So sollen auch zufällige Veränderungen des Erbguts patentierbar sein. Das EPA kann schon ab Juli wieder Patente auf herkömmliche Pflanzen und Tiere erteilen. Schon im Mai hatte das EPA Patentanmelder darüber informiert, dass mehrere Patente auf Pflanzen mit zufälligen Mutationen demnächst erteilt werden sollen. Die politischen und rechtlichen Auseinandersetzungen werden also weitergehen.

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Gentechnikfreie Saatgutarbeit dauerhaft sichern

Saatgut sichern - Schwellenwerte verhindern

Versteckte Gentechnik im Saatgut?

Industrievertreter fordern seit langem, dass in der EU die Kennzeichnung für zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Saatgut aufgeweicht und das absolute Verbot nicht-zugelassener GVO im Saatgut aufgehoben werden. In der Vergangenheit scheiterten Pläne der EU-Kommission, diese Industriewünsche zu erfüllen. Wagt sie einen neuen Anlauf? Ein Bericht der IG Saatgut zu den Folgen zeigt, wie wichtig Widerstand gegen diese Pläne ist.

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»   Saatgut sichern - Schwellenwerte verhindern (aktualisierte Zusammenfassung auf Deutsch)

»   Protecting Seed against GM Contamination (updated executive summary, 2016)



Aktuelle Meldungen finden Sie unter: Informationsdienst Gentechnik

 
 
 
Kein Patent auf Leben - Studie /klein
 

Wie sich Patente auf Pflanzen auswirken …
Informationen zur Studie

Durch GVO bereits bedrohte Kulturpflanzen:

Paprika

Paprika

Versuche mit Gentech-Paprika sind aus den USA und China bekannt.

Webseite zuletzt aktualisiert
am 21 Nov 2017