Saatgut ist die Basis für Landwirtschaft und Ernährung. Eine gentechnikfreie Landwirtschaft braucht gentechnikfreies Saatgut:
Die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit setzt sich zum Ziel, Saatgut ohne Gentechnik heute und in Zukunft zu sichern.

 

stop the crop


Informationen

Europaweites Bündnis startet Kampagne gegen Patente

Campact Kampagne

Maas muss Welle an Patenten im Bereich der konventionellen Züchtung stoppen

Aufgrund einer umstrittenen Rechtspraxis des Europäischen Patentamts (EPA) droht 2016 eine Welle von Patenten auf Pflanzen und Tiere. Dies befürchten zahlreiche Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Entwicklung und Verbraucherschutz. Sie kündigten eine gemeinsame Kampagne gegen Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere an und fordern Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) auf, im Verwaltungsrat des EPA eine klare Entscheidung gegen derartige Patente zu erwirken. Bereits im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, dass bestehende Patentierungsverbot auf konventionelle Züchtungsverfahren durchzusetzen und die einschlägigen europäischen Vorschriften zu präzisieren.

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Gentechnisch veränderter Raps in 8 Bundesländern

Raps mit 0,3 % unerkanntem GVO-Anteil

IG Saatgut, Abl und GeN fordern Aufklärung und weitere Kontrollen

In acht Bundesländern wurde dieses Jahr ungewollt gentechnisch veränderter Raps ausgesät – das Saatgut war mit einer nicht-zugelassenen GV-Sorte verunreinigt. Das teilte die zuständige Bundesbehörde mit. Die Pflanzen seien zerstört worden. Die Behörde will nun durch „weitere Kontrollmaßnahmen“ verhindern, dass der Gentechnik-Raps nächstes Jahr vereinzelt doch blühen könnte.
Auf 48 Parzellen von je circa zehn Quadratmetern sei der OXY-235-Raps von Bayer Crop Science zusammen mit herkömmlichen Samen ausgebracht worden, so teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am 4. Dezember mit. Dabei sei es nicht um landwirtschaftlichen Anbau gegangen, sondern „um züchterische Arbeiten im kleinen Maßstab im Zuge der Vorprüfung und Sortenentwicklung“.

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Deal zwischen Cibus und BVL

Neue gentechnische Verfahren müssen reguliert werden!

Die US-Biotech-Firma CIBUS hat sich mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) offenbar vertraulich darauf geeinigt, dass ihr umstrittener Raps nicht dem Gentechnik-Recht unterliegen soll. Das geht aus einer E-Mail-Korrespondenz hervor, die dem Gen-ethischen Netzwerk (GeN) vorliegt. Die E-Mails zeigen, dass die Öffentlichkeit von der Diskussion um den umstrittenen Raps ausgeschlossen werden sollte. Der Raps wurde mit einem Gentechnik-Verfahren hergestellt, das den Methoden des „Genome Editing“ zugerechnet wird. Umweltverbände und Bauernorganisationen verlangen, dass der Raps dem Gentechnik-Recht unterworfen und auf seine Risiken geprüft und gekennzeichnet wird. Maßstab der Bewertung müsse der Schutz der Gesundheit, der Umwelt und der gentechnikfreien Landwirtschaft sein.

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Neue gentechnische Verfahren

Gutachten besagt: CRISPR und ODM sind Gentechnik

Neue Verfahren zur Erbgutveränderung wie die CRISPR-Cas-Technik fallen unter das Gentechnik-Recht der EU. Zu dieser Einschätzung kommt ein Experte für Umweltrecht und ehemaliger Richter. Für die Frage, ob eine Pflanze oder ein Tier als gentechnisch veränderter Organismus gelten muss oder nicht, sei entscheidend,wie die DNA verändert wurde.

Und hier besteht aus Sicht Ludwig Krämers, der als Professor für Umweltrecht an verschiedenen europäischen Universitäten unterrichte, zudem viele Jahre als Richter in Kiel und als Mitarbeiter der EU-Kommission tätig war, kaum Zweifel daran, dass CRISPR wie auch die ebenfalls umstrittene Oligonukleotid-gerichtete Mutagenese (ODM) gemäß derzeitigem Recht gentechnische Verfahren darstellen.

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"Low level presence" für GVO in der Saat?

Saatgut sichern - Schwellenwerte verhindern

Bericht zu möglichen Folgen von GVO Verunreinigungen im Saatgut

Die EU Kommission arbeitet an einer Verordnung für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Saatgut. Niedrige GVO-Vorkommen (LLP = Low Level Presence) könnten danach systematisch behördliche Kontrollen passieren. Die IG Saatgut hat einen Bericht zu möglichen Folgen erstellt, mit einem Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er zeigt wie wichtig Widerstand gegen diese Pläne ist.

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»   Zusammenfassung
»   Protecting the seed (Summary)


Aktuelle Meldungen finden Sie unter: Informationsdienst Gentechnik

 
 
 
Kein Patent auf Leben - Studie /klein
 

Wie sich Patente auf Pflanzen auswirken …
Informationen zur Studie

Durch GVO bereits bedrohte Kulturpflanzen:

Tomaten

Tomaten

Bis 2003 gab die Universität von California Davis versehentlich gentechnisch verunreinigte Saatgut-Proben weiter.

Webseite zuletzt aktualisiert
am 03 Feb 2016