Saatgut ist die Basis für Landwirtschaft und Ernährung. Eine gentechnikfreie Landwirtschaft braucht gentechnikfreies Saatgut:
Die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit setzt sich zum Ziel, Saatgut ohne Gentechnik heute und in Zukunft zu sichern.

 

stop the crop


Informationen

Saatgutkontrollen 2014

Acht Maissaatgutpartien wegen GVO-Spuren nicht in Verkehr gebracht

Im Rahmen der diesjährigen behördlichen Überprüfung von Maissaatgut auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in Deutschland sind in acht Partien geringste Spuren davon nachgewiesen worden. Die betroffenen Partien wurden aus dem Verkehr gezogen. Das berichtete der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) am 4. April in Bonn. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Züchtungsunternehmen aufwendige und kostenintensive Qualitätssicherungssysteme etabliert hätten, um Vermischungen mit gentechnisch veränderten Bestandteilen zu verhindern. Zusätzlich arbeiteten Züchter und Behörden eng zusammen, um verdächtige Partien rechtzeitig vor der Aussaat zu identifizieren und spätere Vollzugsmaßnahmen zu vermeiden. Im Rahmen der behördlichen Saatgutuntersuchung wurden in diesem Jahr laut BDP-Angaben insgesamt 503 Maissaatgutpartien auf GVO-Bestandteile untersucht. Die in acht Saatgutpartien nachgewiesenen GVO-Spuren hätten alle unterhalb der technischen Nachweisgrenze von 0,1 % gelegen.

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Mais 1507

Zum aktuellen Stand der Diskussion über nationale Anbauverbote

Im Februar dieses Jahres stimmten die EU-Mitgliedstaaten in Brüssel über die Anbauzulassung des GV-Mais 1507 ab. Dabei zeigte sich das ganze Dilemma der EU-Gentechnikpolitik. 19 Mitgliedstaaten votierten gegen eine Anbauzulassung, fünf dafür, vier enthielten sich, darunter Deutschland. Weil damit keine qualifizierte Mehrheit gegen den Anbau zustande kam, steht fest, dass die EU-Kommission den Mais zulassen wird. Ab 2015 könnte er auf den Feldern der EU wachsen. Damit sind Proteste vorprogrammiert. In vielen Mitgliedstaaten drängt die Bevölkerung ihre Regierung, ein Anbauverbot zu verhängen. Und auch die EU-Kommission befindet sich unter Druck, denn am Ende ist sie es, die die Anbaugenehmigung erteilt und so den Zorn der Mitgliedstaaten und der EU-Bürger auf sich zieht.

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"Low level presence" für GVO in der Saat?

Saatgut sichern - Schwellenwerte verhindern

Bericht zu möglichen Folgen von GVO Verunreinigungen im Saatgut

Die EU Kommission arbeitet an einer Verordnung für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Saatgut. Niedrige GVO-Vorkommen (LLP = Low Level Presence) könnten danach systematisch behördliche Kontrollen passieren. Die IG Saatgut hat einen Bericht zu möglichen Folgen erstellt, mit einem Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er zeigt wie wichtig Widerstand gegen diese Pläne ist.

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»   Protecting the seed (Summary)

Gentechnisch veränderter Weizen

Österreichische Studie warnt vor Kontaminationsrisiken

Gentechnisch veränderter Weizen darf bislang nirgendwo angebaut werden. Wenn es nach dem österreichischen Institut für Naturforschung und Ökologie geht, sollte das auch so bleiben. Denn das Gentechnik-Getreide könnte sich ausbreiten und die Sortenreinheit von normalen Weizen „in hohem Maße“ gefährden. In Deutschland könnte ab Oktober gentechnisch veränderter Weizen im Freiland getestet werden.

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Aktuelle Meldungen finden Sie unter: Informationsdienst Gentechnik

 
 
 
Kein Patent auf Leben - Studie /klein
 

Wie sich Patente auf Pflanzen auswirken …
Informationen zur Studie

Durch GVO bereits bedrohte Kulturpflanzen:

Radieschen

Radieschen

Gentech-Raps kann über verwandte Arten, wie Hederich, in Radieschen einkreuzen.

Webseite zuletzt aktualisiert
am 16 Apr 2014