Saatgut ist die Basis für Landwirtschaft und Ernährung. Eine gentechnikfreie Landwirtschaft braucht gentechnikfreies Saatgut:
Die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit setzt sich zum Ziel, Saatgut ohne Gentechnik heute und in Zukunft zu sichern.

 

stop the crop


Informationen

Monsanto entscheidet? Nein Danke!

Unterschriftenaktion zu Opt-Out

Welche gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden dürfen, wird auf EU-Ebene entschieden. Zurzeit ist es nur ein gentechnisch veränderter Mais des US-Konzerns Monsanto (MON 810), der aber – ausser in Spanien – kaum genutzt wird. In Zukunft soll es, wenn es nach der Agrarindustrie geht, mehr Zulassungen und mehr Anbau geben.

Will ein Unternehmen eine Gentechnik-Pflanze in der EU anbauen, braucht es eine Genehmigung. Über diese entscheiden die Mitgliedstaaten, also auch Deutschland, sowie die EU-Kommission. Bekommt eine gentechnisch veränderte Pflanze die Zulasssung, so darf sie in jedem EU-Land angebaut werden. Wenn ein Land dies verhindern will, muss es aufwändige Studien vorlegen, die neue Hinweise auf Gefahren für Umwelt und Gesundheit liefern. Solche Studien werden aber kaum durchgeführt. Diese Ausnahmeverbote stehen deshalb auf einem wackeligen Fundament und sind häufig ein Fall für die Gerichte. SaatguterzeugerInnen, ZüchterInnen und GärtnerInnen können sich also nicht sicher sein, dass die Felder in ihrer Nachbarschaft gentechnik-frei bleiben.

Was soll sich nun ändern?

Nun sollen die EU-Mitgliedstaaten zusätzliche Möglichkeiten bekommen, um den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen zu untersagen. In Brüssel diskutieren Abgeordnete des EU-Parlaments zurzeit mit den Vertretern der Regierungen. Für Deutschland sitzen Beamte von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) am Verhandlungstisch.

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"Low level presence" für GVO in der Saat?

Saatgut sichern - Schwellenwerte verhindern

Bericht zu möglichen Folgen von GVO Verunreinigungen im Saatgut

Die EU Kommission arbeitet an einer Verordnung für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Saatgut. Niedrige GVO-Vorkommen (LLP = Low Level Presence) könnten danach systematisch behördliche Kontrollen passieren. Die IG Saatgut hat einen Bericht zu möglichen Folgen erstellt, mit einem Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz. Er zeigt wie wichtig Widerstand gegen diese Pläne ist.

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»   Zusammenfassung
»   Protecting the seed (Summary)

Keine neuen gentechnischen Verfahren in der Landwirtschaft

Verbände warnen vor Gentechnik durch die Hintertür

05. November 2014: Verschiedene Verbände aus den Bereichen Umwelt- und Verbraucherschutz, Saatgut und Landwirtschaft – darunter die IG Saatgut – veröffentlichen heute eine gemeinsame Stellungnahme zum Thema neue Gentechnik-Verfahren. Sie warnen vor der Einführung gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere in der Landwirtschaft, die weder auf Risiken untersucht noch gekennzeichnet werden. Die Verbände veröffentlichen ihre Position anlässlich einer Tagung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), die am 5. und 6. November 2014 in Berlin stattfindet und auf der die neuen Technologien vorgestellt werden. Wissenschaftler, Industrie und Behörden beraten über die mit der Einführung der neuen Techniken verbundenen Herausforderungen.

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Patente und Biopiraterie

Tomaten-Patent

Einspruch gegen neues Tomaten-Patent von Monsanto

VertreterInnen der internationalen Koalition von “Keine Patente auf Saatgut!” aus Deutschland, Frankreich und Spanien sowie die IG Saatgut haben am 30. Mai einen Einspruch gegen ein europäisches Patent auf Tomaten des Monsanto-Konzerns eingelegt (EP 1812575). Das Patent beansprucht Tomaten, die eine natürliche Resistenz gegen die Grauschimmelfäule (Botrytis) aufweisen. Diese Resistenz wurde in Tomaten gefunden, die aus der internationalen Genbank in Gatersleben stammen. Die Tomaten, von denen bereits bekannt war, dass sie diese Resistenz aufweisen, wurden lediglich mit anderen Tomaten gekreuzt. Um das Patent “erfinderisch” wirken zu lassen, hat Monsanto die Ansprüche so formuliert, als ob es sich hier um den Einsatz eines gentechnischen Verfahrens handele.

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Internationaler Aufruf

Stoppt die unkontrollierte Ausbreitung gentechnisch veränderter Organismen!

Laut Testbiotech konnten bisher weder der Aufruf des Bündnisses von 35 Organisationen (zu dem auch die IG Saatgut gehört) noch mehrfache Appelle an die Bundesminister Barbara Hendricks (Umwelt) und Christian Schmidt (Landwirtschaft) die Bundesregierung dazu bewegen, sich für klare internationale Regelungen gegen die unkontrollierte Ausbreitung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) einzusetzen. Damit fährt Deutschland ohne klares Mandat oder Vorschläge zum Stopp von GVO-Verunreinigungen zur entscheidenden UN-Konferenz zum „Cartagena Protokoll“ nach Südkorea. Dort wird ab dem 29.09. verhandelt, wie ungewollte grenzüberschreitende Verbreitungen von GV-Organismen rechtlich geregelt werden können.

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Aktuelle Meldungen finden Sie unter: Informationsdienst Gentechnik

 
 
 
Kein Patent auf Leben - Studie /klein
 

Wie sich Patente auf Pflanzen auswirken …
Informationen zur Studie

Durch GVO bereits bedrohte Kulturpflanzen:

Radieschen

Radieschen

Gentech-Raps kann über verwandte Arten, wie Hederich, in Radieschen einkreuzen.

Webseite zuletzt aktualisiert
am 26 Nov 2014