Gentechnikfreiheit auf Äckern und Tellern

Bundesdeligiertenversammlung von Bioland verabschiedet Resolution

Darüber hinaus wird gefordert, dass auch für neuartige Methoden des Genome Editings das Vorsorgeprinzip anzuwenden sowie die Reinheit des Saatguts sicherzustellen sei. Neuartige Methoden des Genome Editings wie CRISPR/Cas, ODM, Talen oder Zinkfinger seien als Gentechnik einzustufen und auch so zu kennzeichnen. Das Leben lasse sich nicht programmieren wie eine Software, so Bioland. Das europaweit geregelte Vorsorgeprinzip müsse daher auch bei dieser neuartigen Gentechnik gelten und somit höchstmögliche Sicherheit für Verbraucher und Umwelt garantieren. Zur Saatgutreinheit wird betont, dass die Gentechnikfreiheit im Samen beginne. Deshalb müsse die Nulltoleranz für Gentechnik im Saatgut weiter Bestand haben. Durch eine umfangreichere Beprobung von Risikokulturen wie Raps, Mais und Soja sollte die Dichte der Saatgutkontrollen erhöht werden. Bioland-Präsident Jan Plagge unterstrich, dass die Bioland-Bauern gentechnikfrei wirtschaften wollten und könnten. Auch der Verbraucherwunsch zeige klar einen Weg zu mehr Innovation auf den Höfen durch einen ganzheitlichen Ansatz sowie eine ökologische Pflanzenzüchtung statt mehr und mehr gentechnische Eingriffe zur Lösung von Einzelproblemen.

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Mais Bild1

Mais

Mit Süßmais-Anbau fordern über 30.000 Menschen, Saatgut gentechnikfrei vermehren zu können. www.bantam-mais.de

Webseite zuletzt aktualisiert
am 13 Aug 2018