Studie der Universität Wageningen

Konventionell gezüchtete Kartoffeln mit Resistenz gegen Kraut- und Knollenfäule widerstehen der Krankheit genauso gut wie GV-Kartoffeln

Den entscheidenden Unterschied zwischen den beiden resistenten Sortentypen erwähnen die Forschenden jedoch nicht: Sarpo Mira – und andere konventionell gezüchtete, resistente Kartoffeln – sind auf dem Markt als Pflanzkartoffeln verfügbar und können von den Landwirten angebaut werden. Die gv-Kartoffeln aus Wageningen werden zwar seit 2009 in Freilandversuchen getestet (zuerst in den Niederlanden und in Irland, seit 2015 läuft ein Anbauversuch in der Schweiz, der bis 2019 dauern soll); doch bis heute wurde für diese Kartoffeln keine Anbauzulassung in der EU beantragt.

» Quelle und mehr Informationen: Extended IPM for late blight_Wageningen University

Ein 2016 eingereichter Antrag beim Wirtschaftsministerium in den Niederlanden – die Weiterführung der DuRPh-Projekts hätte ca. 30 000 Euro/Jahr gekostet – wurde abgelehnt (siehe: Resistant potato awaits approval). Das Projekt läuft derzeit also nicht mehr.

» Weitergeführt wird dagegen das Bio-Kartoffel-Züchtungsprogramm Bioimpuls. Die wichtigsten Punkte sind in einer aktuellen Präsentation zusammengefasst: Bioimpuls



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Webseite zuletzt aktualisiert
am 02 Oct 2018