Pressemitteilung von AbL und IG Saatgut

Neue Gentechnik-Verfahren als Gentechnik regulieren

„Wir verstehen durchaus, dass die neuen molekularen Möglichkeiten einen Hype in Teilen der Wissenschaft und vor allem bei den großen Züchtungsunternehmen auslösen“, bemerkt Eva Gelinsky von der Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit (IG Saatgut). „Anstatt unkritisch in diesen Rummel einzusteigen, wäre es jedoch Aufgabe der Politik, sich vor einer kommerziellen Nutzung dieser Verfahren um eine grundsätzliche Klärung ihrer Risiken einzusetzen. Umfassende Studien und Daten, v. a. zu Langzeiteffekten und Umweltauswirkungen, fehlen und vieles wird noch gar nicht verstanden. Den Risiken in ihrem Schadensausmaß und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit nachzugehen, wäre das Gebot der Stunde, statt wilden Versprechen einiger Wissenschaftler und Unternehmen zu vertrauen. Wir – Bäuerinnen, Bauern und ZüchterInnen – haben aus der alten Gentechnik gelernt: Versprochen wird viel, wenn es am Ende doch gesundheitliche Gefahren bei Lebensmitteln oder Kontaminationen gibt, stehen wir am Pranger und werden zur Kasse gebeten, nicht die Konzerne. Deshalb fordern wir: Jetzt Vorsorge betreiben anstatt den neuen Techniken einen Freifahrtschein zu erteilen.“

» Download Pressemitteilung



«   zurück zur Übersicht



 
 
Kein Patent auf Leben - Studie /klein
 

Wie sich Patente auf Pflanzen auswirken …
Informationen zur Studie

Durch GVO bereits bedrohte Kulturpflanzen:

Radieschen

Radieschen

Gentech-Raps kann über verwandte Arten, wie Hederich, in Radieschen einkreuzen.

Webseite zuletzt aktualisiert
am 08 Dec 2017